Anlagenbau durchgängig digitalisieren –
von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme
Industrieanlagen sind Großprojekte mit langen Laufzeiten, vielen Beteiligten und enormem Dokumentationsaufwand.
Wir schaffen durchgängige Datenflüsse, automatisierte Konstruktion und 3D-Planung – über alle Projektphasen hinweg.
©Herbold Meckesheim GmbH
Warum Anlagenprojekte so komplex sind
Lange Projektlaufzeiten, viele beteiligte Systeme und hohe Anforderungen an Dokumentation und Nachvollziehbarkeit machen den Anlagenbau besonders anspruchsvoll.
Jede Anlage ist ein Großprojekt
Industrieanlagen bestehen aus Hunderten konfigurierbarer Komponenten – Maschinen, Fördertechnik, Versorgungstechnik, Steuerung. Die Projektierung erfordert monatelange Engineering-Arbeit. Die Ingenieure spielen Dutzende Varianten durch, erstellen Aufstellpläne und stimmen Schnittstellen ab. Jede manuelle Iteration kostet Zeit und birgt Fehlerrisiken.
Fehlende durchgängige Datenflüsse
Zwischen Vertrieb, Projektierung, Konstruktion, Einkauf und Montage arbeiten unterschiedliche Teams mit unterschiedlichen Systemen. Die Ingenieure übertragen Konfigurationsdaten manuell in CAD, legen Stücklisten separat im ERP an und zeichnen Aufstellpläne unabhängig. Jede Schnittstelle ist eine potenzielle Fehlerquelle, die sich erst auf der Baustelle zeigt.

©Herbold Meckesheim GmbH

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Aufstellplanung in komplexen Bestandsumgebungen
Industrieanlagen integrieren Ingenieure häufig in bestehende Produktionshallen. Sie müssen Stützenraster, Medientrassen, vorhandene Maschinen und Zugänglichkeitsanforderungen exakt berücksichtigen. Manuelle 2D-Planung bildet diese räumliche Komplexität nicht ab. Kollisionen und Fehlplanungen erkennen sie erst bei der Montage.
Enormer Dokumentationsaufwand
Anlagenprojekte erfordern umfangreiche technische Dokumentation: Aufstellpläne, Schnittstellenzeichnungen, Stücklisten, Medienversorgungspläne, CE-Dokumentation und Betriebsanleitungen. Die manuelle Erstellung und Pflege dieser Dokumente über die gesamte Projektlaufzeit hinweg bindet erhebliche Engineering-Kapazitäten.
Anwendungsfälle: So profitieren Anlagenbauer konkret
Drei typische Szenarien, die zeigen, wie unsere Lösungen die Projektierung, Planung und Dokumentation von Industrieanlagen transformieren.

Modulare Anlagenkonfiguration mit 3D-Aufstellplanung
Ein Anlagenbauer konfiguriert über das CPQ-System die einzelnen Maschinenmodule einer Produktionsanlage nach Leistung, Durchsatz und Prozessanforderungen. Das System prüft automatisch die Kompatibilität der Module untereinander. Die Ingenieure platzieren die konfigurierten Module in der Kundenhalle – inklusive Förderstrecken, Medienversorgung und Wartungszugängen. Der Kunde erhält ein interaktives 3D-Layout zur Freigabe, noch bevor die Detailkonstruktion beginnt.

Automatisierte Konstruktion und Stücklistenübergabe
Aus dem Konfigurationsergebnis erzeugt die Software zur Design Automation die 3D-Modelle aller projektspezifischen Baugruppen. Daraus erstellen sie normgerecht bemaßte Fertigungszeichnungen. Die Stücklisten übergeben sie via Systemintegration direkt ans ERP-System – validiert, formatiert und revisionssicher. Der gesamte Weg von der Konfiguration bis zum Fertigungsauftrag läuft ohne manuellen Eingriff.

Vollständige Projektdokumentation auf Knopfdruck
Am Ende des Projekts erzeugt das System automatisch das komplette Dokumentationspaket: CE-Konformitätserklärung, Risikobeurteilung, technische Datenblätter, Betriebsanleitungen und Aufstellpläne. Die Systemintegration versioniert alle Dokumente im PDM/PLM-System und verknüpft sie mit dem Projekt im ERP-System. Der Betreiber erhält ein lückenloses, auditfähiges Übergabepaket – ohne wochenlange manuelle Zusammenstellung.
Komplett digital geplant: Messbare Ergebnisse.
60 %
schnellere Angebotserstellung für konfigurierte Anlagen
3D
Aufstellpläne bereits in
der Angebotsphase
≥ 35 %
weniger Nacharbeit durch
frühzeitige Kollisionsprüfung
Software für den Anlagenbau
Die passenden Software-Produkte für modulare Anlagenkonfiguration, 3D-Aufstellplanung und durchgängige Projektdatenflüsse.
Lino® Hub
Vernetzt Vertrieb, Konstruktion und Fertigung nahtlos für durchgängige digitale Prozesse.
Integriert CPQ, CAD, ERP sowie PDM nahtlos für fehlerfreie, automatisierte Datenflüsse ohne Medienbrüche.
Lino® 3D layout
Nutzt Drag-and-Drop sowie Snap-Technologie für kollisionsfreie Layouts. Sichert durchgängige Datenflüsse vom Vertrieb bis zur Montage ohne jeden Medienbruch.
Tacton CPQ
Die constraint-basierte Engine führt intuitiv zur technisch validen Lösung. Beschleunigt die Angebotserstellung massiv und sichert maximale Preistransparenz durch automatisierte Echtzeit-Kalkulation für den Vertrieb.
Tacton Design Automation
Überführt Expertenwissen in intelligente Regelwerke, um komplexe 3D-Modelle, Zeichnungen und Stücklisten vollautomatisch zu generieren – für bis zu 90 % Zeitersparnis im Engineering.
Relevante Prozesse für den Anlagenbau
Erprobte Prozessbausteine, die den gesamten Anlagenprojekt-Lebenszyklus abdecken.. Die von Lino unterstützten digitalen Engineering-Prozesse verbinden Systemintegration, Konfiguration und Automatisierung zu einer durchgängigen Wertschöpfungskette.
Design Automation zur schnellen Produktentwicklung
Optimieren Sie Ihre Konstruktion mit Design Automation und CAD-Automatisierung. Aus Produktregeln entstehen automatisch 3D-CAD-Modelle, 2D-Zeichnungen und Stücklisten. Dadurch lassen sich Engineering-Prozesse beschleunigen, Fehler reduzieren und Routineaufgaben im Engineering deutlich verringern.
Produktkonfiguration für individuelle Kundenlösungen
Beherrschen Sie Variantenvielfalt mit einem Produktkonfigurator und CPQ-System. Mit regelbasierter Variantenkonfiguration und Guided Selling erstellen Vertrieb, Partner und Kunden technisch valide Produktvarianten, Angebote und Konfigurationsdaten – direkt integriert in CAD- und ERP-Systeme.
Systemintegration für eine nahtlose IT-Landschaft im Unternehmen
Verbinden Sie Ihre IT-Systeme zu einer durchgängigen Datenkette. Durch Systemintegration im Maschinenbau werden CAD-, ERP-, CRM- und PDM/PLM-Systeme nahtlos verknüpft. So entsteht ein konsistenter Digital Thread entlang des gesamten Produktlebenszyklus.
Prozessautomation für durchgängige digitale Abläufe im Maschinenbau
Workflow- und Prozessautomatisierung verbindet Engineering-Systeme zu durchgängigen digitalen Abläufen. Automatisierte Workflows übernehmen wiederkehrende Aufgaben, reduzieren manuelle Schritte und sorgen für konsistente Daten zwischen CAD, PDM, ERP und CRM.
3D-Produkte im Webbrowser visualisieren
Mit 3D-Produktvisualisierung im Web präsentieren Sie komplexe Produkte interaktiv im Browser. Dank moderner Technologien wie WebGL-3D-Viewer lassen sich Varianten in Echtzeit darstellen und direkt mit Konfiguratoren oder Webshops verbinden.
Vereinfachte 3D-CAD-Modelle für schnelle, sichere Prozesse
Reduzieren Sie komplexe Baugruppen mit CAD-Modellvereinfachung und Datenreduktion. Lightweight-Modelle verbessern die Performance von CAD-Systemen und ermöglichen die Nutzung von Modellen für Simulation, VR/AR oder Web-Visualisierung.
Technische Zeichnungen automatisch erzeugen
Erstellen Sie technische Zeichnungen automatisch aus 3D-CAD-Modellen. Die Zeichnungsautomatisierung generiert normgerechte Fertigungsunterlagen, passt Layouts automatisch an und reduziert manuelle Nacharbeit nach Modelländerungen.
3D-Aufstellplanung für moderne, beindruckende Anlagenlayouts
Planen Sie komplette Anlagen mit 3D-Layoutplanung und digitaler Fabrikplanung. Mit einer CAD-basierten 3D-Anlagenplanung lassen sich Layouts erstellen, Kollisionen frühzeitig erkennen und Projekte schneller validieren.
Gemeinsam analysieren wir Ihre bestehenden Abläufe und identifizieren konkrete Potenziale für effizientere, digitale Prozesse – praxisnah, strukturiert und mit klarem Fokus auf messbaren Nutzen.
- Analyse Ihrer Engineering- und Vertriebsprozesse
- Identifikation von Optimierungspotenzialen
- Klare Roadmap für Ihre digitale Transformation
Überzeugen Sie sich selbst

Häufige Fragen zum Anlagenbau
Wissensbasis zur Engineering Automation im Anlagenbau.
Hier finden Sie Antworten rund um die durchgängige Digitalisierung von Anlagenprojekten – von der modularen Konfiguration über 3D-Aufstellplanung und automatisierte Konstruktion bis zur vollständigen Projektdokumentation.
Erfahren Sie, wie Lino mit CPQ, Design Automation, Systemintegration und Prozessautomation lange Projektlaufzeiten verkürzt, Kollisionen frühzeitig erkennt, Datenflüsse zwischen Vertrieb, Engineering, Einkauf und Montage schließt und ein lückenloses, auditfähiges Übergabepaket auf Knopfdruck ermöglicht.
Wie löst Systemintegration die fehlenden Datenflüsse zwischen Vertrieb, Konstruktion und Montage auf?
Im Anlagenbau arbeiten Vertrieb, Projektierung, Konstruktion, Einkauf und Montage typischerweise mit unterschiedlichen Systemen – jede manuelle Schnittstelle ist eine potenzielle Fehlerquelle, die sich oft erst auf der Baustelle zeigt. Eine durchgängige Systemintegration verbindet CPQ, CAD, PDM/PLM, ERP und CRM über standardisierte Schnittstellen und Datenmodelle. Konfigurationsdaten, Stücklisten und Aufstellpläne werden automatisiert zwischen den Systemen synchronisiert, sodass alle Teams auf einer konsistenten Datenbasis arbeiten. So entsteht ein durchgängiger Digital Thread vom ersten Kundenkontakt bis zur Inbetriebnahme – ohne Medienbrüche und ohne doppelte Datenpflege.
Wie lässt sich der Dokumentationsaufwand bei Anlagenprojekten reduzieren?
Anlagenprojekte erfordern umfangreiche technische Dokumentation: Aufstellpläne, Schnittstellenzeichnungen, Stücklisten, Medienversorgungspläne, CE-Konformitätserklärung, Risikobeurteilung und Betriebsanleitungen. Durch Prozessautomation und Zeichnungsautomatisierung werden diese Unterlagen regelbasiert aus den validierten Projektdaten erzeugt, im PDM/PLM-System versioniert und mit dem Projekt im ERP verknüpft. Statt wochenlanger manueller Zusammenstellung entsteht ein lückenloses, auditfähiges Übergabepaket auf Knopfdruck – revisionssicher und für den späteren Betrieb der Anlage konsistent nachvollziehbar.
Wie automatisiert man Konstruktion und Stücklistenübergabe an das ERP-System?
Aus dem Konfigurationsergebnis erzeugt Design Automation regelbasiert die 3D-Modelle aller projektspezifischen Baugruppen sowie die zugehörigen Fertigungszeichnungen mit normgerechter Bemaßung. Über Systemintegration werden Stücklisten, Artikelstammdaten und Arbeitspläne validiert, formatiert und revisionssicher direkt ans ERP-System übergeben – ohne manuelle Doppelerfassung. Der gesamte Weg von der Konfiguration bis zum Fertigungsauftrag läuft ohne manuellen Eingriff, wodurch Fehler in der Auftragsabwicklung um mindestens 30 Prozent sinken und Engineering-Kapazitäten für komplexe Projektaufgaben frei werden.
Welche Rolle spielt 3D-Aufstellplanung in der Angebotsphase?
In der Angebotsphase entscheiden räumliche Machbarkeit und Integrationsfähigkeit oft über den Auftrag. Mit 3D-Aufstellplanung werden konfigurierte Maschinenmodule, Förderstrecken, Medienversorgung und Wartungszugänge direkt im CAD-System in der Kundenhalle platziert – inklusive Stützenraster, Medientrassen und vorhandener Anlagen. Frühzeitige Kollisionsprüfung verhindert teure Nacharbeit auf der Baustelle und reduziert Planungsfehler typischerweise um mindestens 35 Prozent. Der Kunde erhält ein interaktives 3D-Layout zur Freigabe, noch bevor die Detailkonstruktion beginnt – das schafft Vertrauen und beschleunigt Entscheidungen.
Wie hilft modulare Anlagenkonfiguration mit CPQ bei komplexen Großprojekten?
Industrieanlagen bestehen aus Hunderten konfigurierbarer Komponenten – Maschinen, Fördertechnik, Versorgungstechnik und Steuerung. Mit einer constraint-basierten Produktkonfiguration im CPQ-System werden einzelne Module nach Leistung, Durchsatz und Prozessanforderungen kombiniert, wobei das Regelwerk die technische Kompatibilität automatisch prüft. Vertrieb und Projektierung erstellen so technisch valide Anlagenvarianten und belastbare Angebote in einem Bruchteil der bisherigen Zeit – typischerweise mit rund 60 Prozent schnellerer Angebotserstellung. Sonder- und Engineering-to-Order-Anteile lassen sich über einen CTO(+)-Ansatz nahtlos einbinden.
Was bedeutet durchgängige Digitalisierung im Anlagenbau?
Durchgängige Digitalisierung im Anlagenbau bezeichnet die lückenlose Verbindung aller Projektphasen – von der Auslegung über Projektierung, Konstruktion und Fertigung bis zur Inbetriebnahme – auf einer einheitlichen Datenbasis. Konfigurations-, CAD-, Stücklisten- und Dokumentationsdaten fließen automatisiert zwischen CPQ, CAD, PDM/PLM und ERP, ohne manuelle Übertragungen oder Medienbrüche. Anlagenbauer profitieren von kürzeren Angebotszyklen, frühzeitiger Kollisionsprüfung in 3D und einem konsistenten Digital Thread über die gesamte, oft mehrjährige Projektlaufzeit hinweg.