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3D-Web-Visualisierung: Varianten interaktiv im Browser erleben

Fachartikel Lino 3D layout 1 Min. Lesezeit
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Ein Foto zeigt eine Maschine: nicht die bestellte Variante

Ein Kunde bekommt ein PDF mit drei Ansichten der Maschine: Frontansicht, Seitenansicht, Explosionszeichnung. Er soll daraus ableiten, wie seine individuelle Variante mit anderer Antriebseinheit und geänderter Verkleidung am Ende aussieht. Das gelingt selten auf Anhieb. Rückfragen per Telefon oder E-Mail folgen, oft über mehrere Runden, bevor Vertrieb und Kunde dieselbe Vorstellung vom Produkt haben. Bei komplexen, variantenreichen Maschinen wiederholt sich dieses Muster bei jeder Anfrage neu.

Vom CAD-Modell zum Bild im Browser: Varianten live im Browser darstellen

Der Prozess der 3D-Web-Visualisierung setzt genau hier an. Anstelle von Renderings oder Fotos steht ein parametrisches 3D-Modell im Zentrum, das direkt auf Konfigurationsdaten reagiert. Wählt der Kunde eine andere Farbe, ein anderes Maß oder eine andere Ausstattungsvariante, passt sich die Darstellung in Echtzeit an. Die Technik läuft über WebGL im Browser, ohne Plugin und ohne Softwareinstallation, auf Desktop-Rechnern ebenso wie auf mobilen Endgeräten.

Damit die Darstellung auch bei einer hohen Zahl möglicher Varianten schnell bleibt, arbeitet das System mit einem Cache. Bereits erzeugte Varianten stehen sofort bereit. Noch nicht erzeugte Kombinationen werden im Hintergrund automatisiert aus dem CAD-System generiert und stehen anschließend ebenfalls schnell zur Verfügung.

Schutz für Konstruktionsdaten: Nur die Oberflächengeometrie verlässt das Haus

In Beratungsgesprächen kommt häufig ein Einwand: Wer seine Maschine im Web zeigt, gibt Konstruktionsdetails preis. Beim Export für die Web-Visualisierung wird jedoch nur die Oberflächengeometrie übertragen. Interne Konstruktionsdaten, Berechnungen und Fertigungsdetails bleiben auf den eigenen Systemen. Selbst komplexe Maschinenmodelle lassen sich so online zeigen, ohne sensibles Engineering-Wissen offenzulegen.

Anwendungsfall: Weniger Rückfragen bei variantenreichen Systemen

Bei Maschinen mit einer hohen Zahl an Ausstattungsoptionen zeigt sich der Effekt besonders deutlich: Sieht der Kunde seine gewählte Variante unmittelbar und korrekt, reduzieren sich Rückfragen, und die Kaufentscheidung fällt schneller. Ergänzend lässt sich die Visualisierung in Webshops, Kundenportale sowie CRM- und ERP-Systeme einbinden, sodass die Darstellung durchgängig mit der kaufmännischen Konfiguration verbunden bleibt.

Webinar-Hinweis

Wer wissen will, wie sich diese Web-Visualisierung mit modularem Produktaufbau kombinieren lässt, findet Antworten in unseren Webinaren.