Montageänderungen, die erst auf der Baustelle auffallen, kosten im Maschinenbau das Drei- bis Fünffache der ursprünglichen Planungskosten. Trotzdem liefern viele Unternehmen ihren Kunden bis heute abstrakte 2D-Grundrisse, die weder Höhen noch Kollisionen abbilden. Das ist kein Ausdruck von Sparsamkeit. Es ist ein struktureller Wettbewerbsnachteil, und er ist behebbar.
Das 2D-Problem ist kein Detailproblem
Wer ein Anlagenlayout auf Basis einer 2D-Skizze anbietet, zeigt seinem Kunden nicht, was er wirklich kauft. Räumliche Engpässe, Servicewege, Überfahrthöhen – in der Draufsicht unsichtbar. Entscheidungen entstehen auf Basis unvollständiger Daten. Wenn die Montage startet, beginnt die Überraschung: falsch positionierte Module, Kollisionen mit Gebäudestrukturen, fehlende Zugänge.
Wer dann nacharbeitet, zahlt – mit Zeit, mit Geld und mit dem Vertrauen des Kunden. Und wer in der Angebotsphase bereits ein 3D-Layout vorlegt, das den Aufstellplan realitätsnah zeigt, hat einen messbaren Vorteil: Der Entscheidungsprozess des Kunden verkürzt sich, weil Fragen sich erübrigen, bevor sie entstehen.
Der Ansatz, der das ändert
Lino® 3D layout integriert die Aufstellplanung direkt ins Solidworks CAD-System. Wer eine Komponente platziert, erhält sofort Feedback: Passt sie? Kollidiert sie? Stimmen Abstände und Bewegungsräume? Snap-Technologie und automatische Neuberechnung ersetzen manuelle Abhängigkeitsdefinitionen. Das ist kein Komfort-Feature – das ist der Unterschied zwischen einem Angebot, das hält, und einem, das nachgebessert werden muss.
90 % weniger Engineering-Aufwand – das ist messbar
Aufstellplanung kombiniert mit Design Automation macht den Unterschied. Tacton® überführt Konfigurationsregeln regelbasiert in 3D-Modelle, Zeichnungen und Stücklisten. Anwender berichten von bis zu 90% weniger Aufwand im Engineering. Wer heute noch jeden Variantenauftrag von Hand konstruiert, gibt nicht Sorgfalt zu verstehen – er gibt Kapazität aus, die anderswo fehlt.
Frühzeitige Kollisionsprüfung: kein Luxus, sondern Pflicht
Im 3D-Modell sind Konflikte sofort sichtbar – bevor ein Bauteil gefertigt, bevor ein Techniker auf der Baustelle steht. Diese Prüfung kostet in der Planungsphase Minuten. Wer sie weglässt, zahlt auf der Baustelle Stunden oder Tage. Die Frage ist nicht, ob man sich 3D-Aufstellplanung leisten kann, sondern ob man es sich leisten kann, sie zu ignorieren.
Optionale Modellvereinfachung – Komplexität automatisch reduzieren
Detailreiche Baugruppen werden regelbasiert auf planungsrelevante Geometrie reduziert. Innenstrukturen, Bohrungen und nicht-relevante Features entfernt das System automatisiert, die Außenkontur und alle relevanten Anschlusspunkte bleiben erhalten. Das Ergebnis: ein leichtgewichtiges Modell, das sich für den 3D-Aufstellplan eignet, ohne dass der Konstrukteur die Geometrie manuell bearbeiten muss.
STEIN Automation: Komplette Anlagenlayouts auf Knopfdruck
Esther Laufer, Konstrukteurin bei STEIN Automation GmbH & Co. KG, bringt es auf den Punkt: „Über Lino 3D layout erstellen wir komplette Anlagenlayouts per regelbasiertem Drag-and-Drop. Für uns Konstrukteure ist das eine riesige Entlastung im Vergleich zur mühevollen Fleißarbeit bei der früheren Aufstellplanung.“
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